Dreißig Jahre Zimmerei & Lehmbau Langer: Das musste gefeiert werden. Am 26. Juni 2026 füllte sich unser Firmenhof in Brünlos mit Gästen, Musik und dem Duft vom Grill. Es wurde ein warmer, langer Sommertag, den wir so schnell nicht vergessen werden. Hier kommt unser Rückblick.
Geschäftspartner, Kunden, Freunde, Nachbarn und natürlich unser Team: Über 200 Gäste haben mit uns auf 30 Jahre Handwerk mit Herz angestoßen, gelacht und bis in die Morgenstunden gefeiert. Vielen Dank an alle, die dabei waren. Ihr habt diesen Tag zu etwas ganz Besonderem gemacht.
Dreißig Jahre in Kürze
Manche Geschichten beginnen leise. 1996 gründete Zimmerermeister Heino Langer im erzgebirgischen Brünlos seine eigene Zimmerei. Er startete mit einer Idee, ein paar Werkzeugen und dem festen Vorsatz, es richtig zu machen. Daraus ist ein Handwerksbetrieb geworden, der heute vier Gewerke unter einem Dach vereint: Holzmassivbau, Denkmalschutz, Lehmbau und Gradierwerke.
Bodenständig verwurzelt, im Anspruch grenzenlos: Unsere Arbeit hat uns weit über das Erzgebirge hinausgeführt, bis hin zu Projekten in Israel. Genau diese Verbindung sollte an unserem Festtag noch einmal eine ganz besondere Rolle spielen. Doch dazu später mehr.
Ein Fest auf neuem Grund
Gefeiert wurde dort, wo sonst gearbeitet wird: auf unserem Firmengelände in Brünlos. Damit alles seinen Platz hat, wurden eigens für das Fest noch der neue Carport fertiggestellt und der Hof frisch gepflastert. Hoch über allem grüßten Firmenbanner und Richtkranz vom Kranausleger, weithin sichtbar und ganz so, wie es sich für ein Zimmererfest gehört.
Im Festzelt begrüßte Heino Langer die Gäste, mit einem Dank an alle Weggefährten und einem Rückblick auf drei bewegte Jahrzehnte.
Zünftiger Besuch: Die Zimmererinnung Chemnitz
Doppelten Grund zum Feiern gab es obendrein: Die Zimmererinnung Chemnitz richtete an diesem Tag ihr Sommerfest gleich mit bei uns aus. So mischten sich schwarze Zunftwesten und Zimmererkluft unter die Sommerkleider, und das Fachsimpeln unter Kollegen gehörte genauso dazu wie das gemeinsame Anstoßen.
Für den passenden Klang sorgte „Der Buchholzer": Jörg Heinicke spielte auf dem Akkordeon erzgebirgische Weisen und Volkslieder, zu denen später auch das eine oder andere Tanzbein geschwungen wurde.
Vom Grill, mit Herz
Gutes Handwerk verdient gutes Essen. Um Grill und Smoker kümmerten sich Mike Lang und sein Sohn, als Freundschaftsdienst: Lachs von der Grillplatte, zartes Rind und Putenbrust aus dem Smoker, Hähnchen, Maiskolben vom Grill, dazu Gemüse aus dem Dutch Oven und selbst gebackenes Brot. Und weil ein erzgebirgisches Fest ohne ihn kaum denkbar wäre: hausgemachter Kartoffelsalat, dazu verschiedene Salate.
Die liebevoll angerichteten Käse- und Wurstplatten sowie acht hausgemachte Kuchen kamen aus der Küche der Langersippe: Eltern, Verwandte, Kinder, Schwiegerkinder und Enkel brachten sich alle mit ihren Fähigkeiten ein.
Auch für Durstige war gesorgt: Das Fassbier war ein Geschenk von Freunden, frisch gezapft, dazu sommerliche Cocktails und Brause für die kleinen und großen Gäste.
Eine Eiche aus Tel Dan
Der vielleicht bewegendste Moment des Tages war ein stiller: Zum 30-jährigen Bestehen pflanzte Heino Langer vor dem Firmengrundstück eine junge Eiche. Keine gewöhnliche, sondern eine Kermeseiche (Quercus coccifera), deren Geschichte weit über das Erzgebirge hinausreicht.
Die Eicheln, aus denen ich sie gezogen habe, habe ich im Januar 2018 in Tel Dan gefunden, am Altarplatz, den Jerobeam einst für das Nordreich Israel anlegte. Ich hoffe, dass sie gut anwächst. Shalom!Thomas Mersinger · Sächsische Israelfreunde
Gezogen hat den jungen Baum unser Freund Thomas Mersinger, der mehrfach mit den Sächsischen Israelfreunden in Israel unterwegs war. Dass eine Eiche aus Tel Dan nun ausgerechnet vor unserer Zimmerei Wurzeln schlägt, passt für uns zusammen: Unsere Arbeit hat uns selbst schon bis nach Israel geführt. Und ein Baum, der Generationen überdauern kann, ist das vielleicht schönste Bild für die nächsten dreißig Jahre.
Vielen Dank
Drei Jahrzehnte gelingen nicht allein, und ein solches Fest auch nicht. Unser größter Dank gilt unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die nicht nur Tag für Tag Großes leisten, sondern auch dieses Fest mit vorbereitet und gestemmt haben.
Genauso danken wir allen Gästen für die vielen guten Wünsche, Blumen und liebevollen Geschenke, unserer Bauherrschaft für das entgegengebrachte Vertrauen sowie unseren Partnern und der Zimmererinnung Chemnitz für die langjährige Verbundenheit.
Ein besonderer Dank geht an Mike Lang und seinen Sohn für Grill und Smoker, an Jörg Heinicke für die Musik, an die Freunde, die das Fassbier spendierten, und an die ganze Familie für Kuchen, Platten und unzählige helfende Hände.
Übrigens: Auch das Zwönitzer Blatt berichtet über das Fest und blickt in einer Kurzübersicht auf 30 Jahre Firmengeschichte zurück.
Partner und Netzwerke, die uns auf unserem Weg begleiten.